Schlüter-Bekotec-Fußbodenheizung in Wipperfürth, Köln & Umgebung – komplett aus einer Hand

Die Schlüter-Bekotec-Therm ist eine wassergeführte Fußbodenheizung mit besonders flachem Aufbau – und damit eine der interessantesten Lösungen, wenn eine vollwertige Flächenheizung in ein Bestandsgebäude soll. Wir planen, verlegen und verfliesen sie komplett aus einer Hand, inklusive Estrich. So gibt es keine Schnittstellenprobleme zwischen verschiedenen Gewerken, sondern einen Ansprechpartner für das ganze Projekt – von der Beratung bis zur letzten Fuge.

Die Verlegung von Schlüter-Fußbodenheizungsrohren unter einem Holzboden ist im Querschnitt durch ein Wohnzimmer sichtbar.

Inhaltsverzeichnis

Komplett aus einer Hand – Heizung, Estrich, Belag

Bei vielen Bauvorhaben übernehmen Heizungsbauer, Estrichleger und Fliesenleger getrennte Abschnitte. Das kostet Zeit, Abstimmung und führt oft zu der Frage, wer am Ende für das Gesamtergebnis verantwortlich ist. Wir bieten Ihnen die Schlüter-Bekotec-Fußbodenheizung als geschlossene Leistung an: Noppenplatten, Heizrohre, Estrich und Fliesen- oder Natursteinbelag – alles aufeinander abgestimmt und von uns als Fachbetrieb ausgeführt.

Das Bekotec-System steht für eine dünnschichtige, schwimmende Bauweise. Die Heizrohre werden zwischen die Noppen der Estrichplatte gesteckt und mit einer Mindestüberdeckung von nur 8 mm Estrich überzogen. Spannungen werden über das Noppenraster modular abgebaut, sodass im Estrich in der Regel keine Dehnfugen oder Kellenschnitte nötig sind.

Ideal für die energetische Sanierung von Altbau und Bestand

Gerade in Altbauten und Bestandsgebäuden ist Platz oft knapp und der Untergrund fest vorgegeben. Genau hier spielt das System seine Stärken aus: Durch die geringe Aufbauhöhe ab rund 25 mm und ein niedriges Flächengewicht ab 40 kg/m² lässt sich die Fußbodenheizung auch dort nachrüsten, wo eine klassische Konstruktion zu hoch oder zu schwer wäre. Im Vergleich zu konventionellen Fußbodenheizungen sparen Sie so bis zu 80 kg Estrichmasse pro Quadratmeter.

Das macht eine nachträgliche Fußbodenheizung sogar auf anspruchsvollen Untergründen und in Gebäuden mit begrenzter Tragreserve möglich. Ob neue Heizung in einem bestehenden Bad, eine komplette Etagensanierung oder die Modernisierung im Zuge eines Heizungstauschs – wir prüfen vorab ehrlich, ob und wie sich die Konstruktion in Ihrem Gebäude umsetzen lässt.

Niedrige Vorlauftemperatur – perfekt für die Wärmepumpe

Weil die Heizrohre dicht unter der Oberfläche liegen, muss deutlich weniger Estrich aufgewärmt werden, bevor der Boden Wärme abgibt. Das System kommt dadurch mit einer niedrigen Vorlauftemperatur von etwa 27 bis 32 °C aus – rund halb so hoch wie bei vielen herkömmlichen Systemen. Das senkt die Heizkosten und macht die Heizung besonders reaktionsschnell, wenn Sie die Temperatur nachregeln.

Niedrige Vorlauftemperaturen sind genau das, was eine moderne Wärmepumpe braucht, um effizient zu arbeiten. Wer ohnehin über einen Heizungstausch nachdenkt, schafft mit einer flächigen Fußbodenheizung die ideale Grundlage für regenerative Wärmequellen wie Wärmepumpe oder Solarthermie. Ein wissenschaftlicher Praxistest des Instituts für Technische Gebäudeausrüstung (ITG) in Dresden hat für das Bekotec-Therm-System gegenüber herkömmlichen Fußbodenheizungen ein jährliches Energiesparpotenzial von bis zu 9,5 % belegt.

Schneller wieder nutzbar

Weniger Estrich bedeutet auch kürzere Trocknungszeiten. Bei einem Zementestrich in Kombination mit einer Entkopplungsmatte entfällt zudem das aufwändige Belegreifheizen – der frisch eingebrachte Estrich kann weiter trocknen, während der Belag schon verlegt wird. Je nach Projekt lässt sich der Raum dadurch spürbar früher wieder nutzen als bei einer konventionellen Konstruktion.

Heizen im Winter, kühlen im Sommer

Eine Flächenheizung sorgt für behagliche Wärme ohne Zugluft und ohne kalte Ecken – der gesamte Boden wird zur Heizfläche. Im Sommer lässt sich dasselbe System auf Wunsch zum Kühlen nutzen: Über die Heizungssteuerung umgeschaltet, temperiert es die Räume leise und ohne Zugluft herunter. So profitieren Sie das ganze Jahr von Ihrem Boden.

In Kombination mit Fliesen oder Naturstein kommt das besonders gut zur Geltung: Keramische Beläge leiten Wärme hervorragend und geben sie gleichmäßig an den Raum ab. Grundsätzlich sind aber auch andere Beläge wie Parkett oder Vinyl möglich – was sich für Ihr Vorhaben eignet, besprechen wir gemeinsam.

So läuft Ihr Projekt bei uns ab

01

Beratung und Besichtigung 

Wir schauen uns die Räume, den vorhandenen Untergrund und die Aufbauhöhe vor Ort an und besprechen, was technisch sinnvoll und machbar ist.

02

Planung der Konstruktion

Wir wählen den passenden Systemaufbau für Ihre Anforderungen – abgestimmt auf Bestand oder Neubau, Belag und Wärmequelle.

03

Verlegung von Heizsystem und Estrich

Noppenplatten, Heizrohre und Estrich bringen wir fachgerecht ein – sauber, präzise und nach den geltenden Regelwerken.

04

Belag verlegen und Übergabe

Anschließend verlegen wir Ihren Fliesen- oder Natursteinbelag und schauen uns das Ergebnis gemeinsam mit Ihnen an.

Was kostet eine Schlüter-Bekotec-Fußbodenheizung?

Das hängt immer vom konkreten Projekt ab – und das sagen wir lieber ehrlich, als eine Zahl zu nennen, die am Ende nicht stimmt. Entscheidend sind unter anderem die Fläche, der Zustand und die Aufbauhöhe des Untergrunds, der gewünschte Belag, die Anbindung an Ihre Heizungsanlage und ob es sich um Neubau oder Sanierung handelt.

Wir erstellen Ihnen ein transparentes Angebot mit nachvollziehbaren Positionen, damit Sie von Anfang an wissen, womit Sie rechnen – ohne böse Überraschungen.

Häufige Fragen zur Schlüter-Bekotec-Fußbodenheizung

Ja. Schlüter-Bekotec eignet sich besonders für Sanierungen, wenn eine wassergeführte Fußbodenheizung nachträglich eingebaut werden soll und nur wenig Aufbauhöhe vorhanden ist. Gerade in Altbauten oder Bestandsgebäuden kann das ein entscheidender Vorteil sein.

Vor der Umsetzung sollte aber geprüft werden, ob der vorhandene Untergrund tragfähig, eben und für den geplanten Systemaufbau geeignet ist. Auch die verfügbare Aufbauhöhe und die Anbindung an die Heizungsanlage müssen vorab sauber bewertet werden

Nicht automatisch. Ob ein alter Estrich entfernt werden muss, hängt vom vorhandenen Bodenaufbau, vom Zustand des Estrichs und von der verfügbaren Aufbauhöhe ab. Wenn der Untergrund tragfähig und geeignet ist, kann ein dünnschichtiger Aufbau oft eine gute Lösung sein.

Lose Schichten, Feuchtigkeit, starke Unebenheiten oder beschädigte Bereiche müssen jedoch vorher geprüft und gegebenenfalls vorbereitet werden. Deshalb ist eine Besichtigung vor Ort sinnvoll, bevor ein konkreter Aufbau empfohlen wird.

Das hängt vom gewählten Aufbau, vom Estrich, vom Bodenbelag und vom Umfang des Projekts ab. Der Vorteil von Schlüter-Bekotec liegt darin, dass deutlich weniger Estrichmasse eingebracht wird als bei vielen klassischen Fußbodenheizungen. Dadurch kann der Bodenaufbau oft schneller weiterbearbeitet werden.

Trotzdem müssen Trocknungszeiten, Materialvorgaben und die Anforderungen des Belags eingehalten werden. Gerade bei Fliesen und Naturstein sollte der komplette Aufbau fachgerecht geplant werden, damit der Boden dauerhaft funktioniert.

Besonders gut passen Fliesen und Naturstein. Diese Beläge leiten Wärme sehr gut und geben sie gleichmäßig an den Raum ab. Dadurch kann die Fußbodenheizung effizient arbeiten und der Boden fühlt sich angenehm temperiert an.

Andere Beläge wie Parkett oder Vinyl können je nach Aufbau ebenfalls möglich sein. Entscheidend ist, dass Belag, Heizsystem, Estrich und Untergrund zusammenpassen. Genau das sollte vor der Umsetzung geprüft werden.

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